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Stadtspaziergang Siemens-Siedlung und Theresienhöhe [7.5.10]

Meilenstein der Baugeschichte in Süddeutschland

Wir schauen wieder einmal über den Stadtgrenzen Dachaus hinaus und treffen uns zum Stadtspaziergang in München. Diesmal auf dem Programm: die Siemenssiedlung München-Obersendling. Die Siedlung liegt im Bereich Boschetsrieder-, Halske- und Steinmetzstraße und wurde Anfang der 1950er-Jahre von dem Kölner Architekten Emil Freymuth geplant. In Süddeutschland war die Siemens-Siedlung die erste Wohnsiedlung mit Hochhäusern. Sie entstand ab 1952 als Wohnsiedlung für Angehörige der Firma Siemens. Heute steht die Siedlung als Gebäudeensemble unter Denkmalschutz.

Die Eckdaten

  • Freitag, 7. Mai 2010
  • Öffentliche Veranstaltung
  • Treffpunkt 16.00 Uhr. Leo-Graetz-Straße 12.
  • Individuelle Anfahrt, kein Unkostenbeitrag, keine Anmeldung

Moderierter Rundgang

Wir sehen u.a. die markanten Bauwerke der Siedlung, zwei 17-stöckige Hochhäuser, die „Sternhäuser“ genannt werden. Insgesamt wurden 13 Gebäude mit zusammen 528 Wohnungen errichtet. Neben den Sternhochhäusern gibt es Gebäude unterschiedlicher Bauhöhen, darunter zweigeschossige Reihenhäuser und ein zwölfgeschossiges Wohnhaus in Scheibenform. Eine Ladenzeile grenzt das Quartier, das ansonsten frei vom Durchgangsverkehr ist, von der verkehrsreichen Boschetsrieder Straße ab. Neben der Ausstattung mit Müllschluckern und Gegensprechanlagen war neuartig, dass alle Wohnungen einen Balkon oder eine Loggia hatten. Bei der Anlage wurde darauf geachtet, dass bei möglichst vielen Wohnungen die Schlafräume gegen Osten oder Norden, die Wohnräume dagegen nach Süden oder Westen ausgerichtet waren.


Den Abschluss des Architekturspaziergangs bildet eine Rundgang durch das neue Quartier an der Theresienwiese (alte Messe).



Impressionen